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Was sind die Nebenwirkungen und Risiken der Einnahme von Cialis?

Cialis kann Kopfschmerzen, Rötung, verstopfte Nase und Rücken-/Muskelschmerzen verursachen; nie mit Nitraten kombinieren.

Cialis (Tadalafil) ist meist gut verträglich, kann aber Nebenwirkungen verursachen: häufig Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Verdauungsbeschwerden sowie Rücken- oder Muskelschmerzen. Schwerwiegende Risiken sind selten, die Kombination mit Nitraten ist jedoch absolut verboten. Dieser Artikel erklärt Nebenwirkungen und Risiken.

Er gehört zu unserer Rubrik zu Erektionsstörungen.

Häufige Nebenwirkungen

Zu den häufigen, meist milden Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, eine verstopfte Nase und Verdauungsbeschwerden. Sie entstehen durch die gefäßerweiternde Wirkung und klingen in der Regel von selbst wieder ab.

Typisch für Tadalafil

Etwas typischer für Cialis als für Viagra sind Rücken- und Muskelschmerzen, die einige Stunden nach der Einnahme auftreten können. Auch sie sind meist mild und vorübergehend, können aber unangenehm sein.

ArtBeispiele
Häufig, mild Kopfschmerz, Rötung, Nase, Verdauung
Tadalafil-typisch Rücken-/Muskelschmerzen
Selten, ernst anhaltende Erektion, Sehstörungen

Seltene, ernste Risiken

Selten kann es zu einer schmerzhaften Dauererektion (Priapismus), plötzlichen Seh- oder Hörstörungen oder allergischen Reaktionen kommen. Solche Symptome erfordern sofortige ärztliche Hilfe. Sie sind selten, aber ernst zu nehmen.

Die wichtigste Regel

Cialis darf niemals mit Nitraten (etwa bei Angina) kombiniert werden, da der Blutdruck gefährlich abfallen kann. Vorsicht gilt auch bei Alphablockern und Herzerkrankungen. Deshalb ist ein Rezept und eine ärztliche Abklärung wichtig.

Lange Wirkdauer bedenken

Da Cialis bis zu 36 Stunden wirkt, können auch Nebenwirkungen länger anhalten als bei kürzer wirkenden Mitteln. Wer ein Mittel schlechter verträgt, kann mit dem Arzt zwischen Tadalafil und Sildenafil wählen. Zum Wirkstoff siehe Wirkstoff in Viagra.

Wirkstoff: Wirkstoff in Viagra. Behandlung: Behandlung der ED. Reisen: Viagra im Flugzeug.

Wer besonders vorsichtig sein sollte

Vorsicht ist bei Herzerkrankungen, sehr niedrigem oder schlecht eingestelltem Blutdruck, schweren Leber- oder Nierenproblemen sowie bei bestimmten Augenerkrankungen geboten. In solchen Fällen entscheidet der Arzt, ob und in welcher Dosis Cialis infrage kommt.

Nebenwirkungen mindern

Viele Nebenwirkungen lassen sich verringern: die niedrigste wirksame Dosis wählen, große fettreiche Mahlzeiten und viel Alkohol meiden und ausreichend trinken. Bei wiederkehrenden Beschwerden kann der Arzt die Dosis anpassen oder zwischen Tadalafil und Sildenafil wechseln lassen.

Wann zum Arzt

Bei anhaltenden oder starken Beschwerden, einer schmerzhaften Dauererektion über mehrere Stunden, plötzlichen Seh- oder Hörstörungen oder Anzeichen einer allergischen Reaktion ist umgehend ärztliche Hilfe nötig. Solche Fälle sind selten, müssen aber ernst genommen werden.

Die meisten kommen gut zurecht

Für die große Mehrheit der Männer ist Cialis gut verträglich, und die häufigen Nebenwirkungen sind mild und vorübergehend. Mit der richtigen Dosis, etwas Vorsicht bei Essen und Alkohol und ärztlicher Begleitung lässt sich der Nutzen meist ohne nennenswerte Beschwerden erreichen.

Das Fazit

Cialis ist für die meisten Männer ein gut verträgliches, wirksames Mittel, dessen häufige Nebenwirkungen mild und vorübergehend sind. Entscheidend sind das Rezept, die ärztliche Abklärung und das strikte Meiden von Nitraten, damit der Nutzen sicher und ohne ernste Risiken zur Geltung kommt. Wer unsicher ist, bespricht offene Fragen am besten direkt mit dem Arzt oder der Apothekerin.

Häufige Fragen

Was sind die Nebenwirkungen von Cialis?
Häufig Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Verdauungsbeschwerden sowie Rücken- oder Muskelschmerzen.
Welche Risiken sind ernst?
Selten Priapismus, plötzliche Seh- oder Hörstörungen oder allergische Reaktionen — sofort zum Arzt.
Was ist absolut verboten?
Die Kombination mit Nitraten wegen des gefährlichen Blutdruckabfalls.